Pia: Gewalt – Trennung – Armut



Pia mit ihren Kindern beim Essen

Pia mit ihren Kindern beim Essen

Pia musste vor ihrem gewalttätigen Mann ins Frauenhaus fliehen. Doch nicht genug: Die Trennung stiess sie und ihre Kinder in die Armut und in die Abhängigkeit von der Sozialhilfe. Sie kämpft täglich dafür, dass sie ihren Kindern Janik und Melissa trotz widriger Umstände ein Vorbild sein kann.

Es waren fürchterliche Momente, denen Pia ausgeliefert war. Die Gewalt, physisch und verbal, die ihr Ex-Mann antat, war nicht mehr aushaltbar. Pia musste in einer Nacht-und-Nebel-Aktion ins Frauenhaus fliehen.

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Nach der Trennung die Armut

Nachdem sie sich endlich von Ihrem Mann getrennt hatte, wartete der nächste Prüfstein: Ohne Arbeit und mit wenig Unterstützung geriet Pia mit ihren Kindern in die Armut und in die Abhängigkeit von der Sozialhilfe. Doch die Kämpferin lässt sich ihren Kindern zuliebe nicht unterkriegen: «Die Kinder können nichts dafür. Sie sollen nicht unter den finanziellen Nöten leiden.»

Pia und ihre Kinder beim Lesen

Pia und ihre Kinder beim Lesen

«Finanzielle Unabhängigkeit, dafür kämpfe ich.»

Nach und nach kämpft sich die alleinerziehende Mutter durch die schwierigen Zeiten. Dank guten Menschen in der Gemeinde kriegt sie immer wieder Hinweise, wenn es da oder dort beispielsweise gratis Kinderkleider gibt. So kann sie Janik (9) und Melissa (3) immer wieder die eine oder andere Freude bieten.

Kampf gegen die Angst

Der enorme Kraftaufwand lohnt sich. Heute ist sie nur noch teilweise von der Sozialhilfe abhängig. Pias Traum ist, finanziell selbständig zu werden. Und doch begleitet sie die Angst täglich. Die Angst, dass sie nie mehr aus dieser Abhängigkeit herauskommt und ihre Stellenbemühungen erfolglos bleiben.

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